Solidarischer Handel und Arbeit im Kollektiv am Beispiel der Café Libertad e.G.

Vortrag & Diskussion

Dienstag, 27.04.2010 - 19:00 Uhr

Raum 4 im zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf-Flingern


In jedem Supermarkt - ob Lidl oder Edeka - gibt es inzwischen „fair“ gehandelten Kaffee zu kaufen. Aber was genau bedeutet hier „fair“ und wer profitiert davon?
Café Libertad aus Hamburg importiert seit 10 Jahren Kaffee von zapatistischen Kooperativen aus Chiapas/Mexiko und nennt dies „solidarischen Handel“. Dabei spielt Solidarität mit dem zapatistischen Aufstand, direkter Kontakt mit den Kooperativen, politische Arbeit hierzulande und höhere Preise eine Rolle.
Angefangen hat Café Libertad 1999 mit dem Import von 8 Sack Rohkaffee als ein Projekt der Freien ArbeiterInnen-Union. Auch nach 10 Jahren arbeitet Café Libertad noch als Kollektiv mit inzwischen 8 Angestellten, ohne ChefIn und mit gleichen Löhnen für jede Arbeit.
Der Vortrag wird zum einen auf den solidarischen Handel mit den zapatistischen Kooperativen eingehen, zum anderen auf die Arbeit im Kollektiv eines Unternehmens, das inzwischen über 1 Millionen € Umsatz im Jahr macht.

Referentin: Doro vom Café Libertad Kollektiv aus Hamburg

Weitere Infos siehe:
www.cafe-libertad.de
www.fau.org
www.chiapas98.de


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